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„Nicht alle Eier in einen Korb legen“

Das ist vereinfacht ausgedrückt, die Aussage der Modernen Portfoliotheorie, für die Harry Markowitz 1990 mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet wurde.

Die Grundzüge dieser Theorie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Rendite, Risiko und Sicherheit. Das sind drei maßgebliche Kennzahlen nach denen sich jeder Anleger richten sollte. Ziel ist es, bei geringer Gefahr möglichst viel zu verdienen.

Durch Diversifikation (breite Streuung des Anlagevermögens) wird das Gesamtrisiko des Depots reduziert. Damit die Diversifikation tatsächlich das Gesamtrisiko reduziert, sollten die Einzelwerte bei bestimmten Markteinflüssen nicht alle in die gleiche Richtung tendieren. Dies wird als neutrale oder negative Korrelation bezeichnet.  Aus diesem Grund eignen sich Alternative Investments besonders gut als Beimischung zu einem klassischen Depot.

Diversifizieren führt immer dann zu einem besseren Anlageergebnis, wenn die zukünftige Entwicklung unsicher ist, – und das ist sie nun einmal (fast) immer. (Nur wer Insider-Informationen hat, kann sich einer Entwicklung einigermaßen sicher sein, darf dann aber aus rechtlichen Gründen keinen Vorteil daraus ziehen.)
Anleger die auf eine Diversifikation über die verschiedenen Anlageklassen setzten, sichern sich den Vermögenszuwachs. Immobilien sind die Klassiker, Flugzeuge, Schiffe, Container, Aktienfonds, Gold und Diamanten gehören dazu, aber auch Kunst, Wein und Oldtimer.

Der DAX verzeichnete in den letzten 30 Jahren im Schnitt 9 Prozent. Die Herausforderung liegt für Anleger allerdings darin zu erkennen, welche Sets in Zukunft gefragt sein werden – doch eine Nachfrageprognose gehört ja schließlich bei jedem Investment dazu.Betrachtet wir eine DAX-Anlage oder eine Aktienanlage, sollte der Anleger mehrere Punkte bei einem DAX- Investment / Aktieninvestment beachten: die Rendite, die Dividendenrendite (die Dividendenrendite ergibt sich aus der Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100. Sie gibt die Verzinsung des investierten Kapitals je Aktie in Prozent an).

Darüber hinaus  lautet die goldene Börsenweisheit: „Nicht alle Eier in einen Korb legen“. Das Risiko breit zu streuen, ist die wohl wichtigste Regel der Geldanlage / Aktienanlage.

Diese Faktoren sollten Sie beachten um die Rendite zu erhöhen:


  • Unabhängige Beratung (Bitte nicht die eigene Hausbank, sondern einen Investmentmakler mit Erfahrung)

  • Fondsgesellschaft / Anbieter vom Investment

  • Fondsmanager und das Team im Hintergrund

  • Regionale / Überregionale / Weltweite Standorte

  • Rendite der letzten Jahre

  • Wie lange gibt es diesen Fonds

  • Zusammensetzung der Anlageinstrumente der Anlage

  • Aufteilung  der Anlage nach Kontinente / Länder / Regionen

  • Aufteilung der Anlage nach Branchen

  • Aufteilung der Anlage nach Währungen (Währungsgewinne)

  • Aufteilung der Anlage nach in Regionen

  • Aufteilung der Anlage nach zyklische Konsumgüter

  • Aufteilung der Anlage nach Basiskonsumgüter

  • Aufteilung de Anlage nach Staatsanleihen / Renten / Barvermögen

  • Garantien in der Anlage: 80 % / 90 %  oder Höchststandsgarantie

  • Rentenanteile in der Anlage

  • Container / Containereigentum als Direktinvestment

  • Gold

  • Depotkosten: Hausbank 50 € jährlich bis hin zu 1 %  bzw. 1,5 % des Depotwertes

  • Es gibt Anbieter, die auf die Depotkosten verzichten


Einzelne Anlageklassen auf Grund persönlicher Vorlieben oder Abneigungen zu bevorzugen oder auszuschließen, verschlechtert gewöhnlich das Ergebnis.

Diese aufgeführten Punkte bietet Ihnen ein unabhängiger Makler.

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