Alzheimer und Demenz

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Die alten Römer sprachen von “Dementia”, wenn jemand nicht bei Verstand war. Heute ist Demenz der Oberbegriff für rund 50 Krankheiten.

Alzheimer ist die am meisten verbreitete Demenz-Art und dient als Oberbegriff für Erkrankungen, bei denen das Gehirn nicht mehr richtig arbeitet. Alle weiteren Formen zusammen sind für etwa ein Drittel aller Demenzerkrankungen verantwortlich. Alzheimer verursacht Probleme mit dem Gedächtnis, dem Denken und dem Verhalten. Im Frühstadium zeigen sich nur minimale Symptome. Im Verlauf der Krankheit wird das Gehirn zunehmend geschädigt, dadurch verschlimmern sich die Symptome. Menschen mit Alzheimer leben durchschnittlich acht Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem die ersten Symptome auftreten.

Die Pflege ist sehr kostspielig und langwierig. Bei einer Pflegebedürftigkeit von 10 Jahren und einem monatlichen Aufwand von über 1.500 Euro pro Monat, summiert sich diese Summe auf über 180.000 €. Derzeit gibt es keine Behandlung, die das Fortschreiten der Krankheit stoppen kann. Aber es gibt Medikamente, die zur Behandlung von Demenz-Symptomen eingesetzt werden. Durch diese Medikamente bzw. Behandlungen, kommen sehr hohe Finanzielle-Belastungen auf die Angehörigen zu.

Durch das neue Pflegestärkungsgesetzt werden Demenzkranke bessergestellt. Die erweiterten Leistungsansprüche gelten ab 2017. Diese Reform ist notwendig, weil die Prognosen der Demenzerkrankung bis zum Jahre 2050, sich auf 3 Millionen Bedürftige belaufen. Jedoch kann diese Reform nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit nur eine Grundabsicherung im Pflege- und Demenzfall erreicht wird und Versorgungslücken bestehen bleiben.

Sie sollten sich nicht nur auf die Umsetzung der Reform verlassen bzw. hoffen, sondern zusätzlich privat durch eine Pflegetaggeldversicherung ergänzt um eine Demenz-Versicherung vorsorgen. Diese Vorsorge stellt Ihre Behandlung im Ernstfall sicher. Darüber hinaus ist es ein Vermögensschutz für Sie und Ihre Lieben.

In den meisten Fällen, können die Kosten nicht von dem Bedürftigen selbst getragen werden, dann nimmt der Gesetzgeber dessen Kinder in die Pflicht, wenn das Vermögen des zu pflegenden aufgebraucht ist. Nur eine private Vorsorgelösung kann dem Versicherten im Falle der Pflegebedürftigkeit seine finanzielle Unabhängigkeit sowie den Schutz des persönlichen bzw. des Familienvermögens garantieren. Das bedeutet: Haus, Sparbücher, Fonds und weiteres Eigentum müssen veräußert werden, um die Pflege zu gewährleisten.

Sorgen Sie privat vor, bevor alles zu spät ist.

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