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Auch wenn junge Leute nicht daran denken, bzw. für sie ist es meist unvorstellbar, kann die Berufsunfähigkeit schneller kommen, als es einem lieb ist. Als Berufsunfähigkeit bezeichnet man den Zustand, wenn man den erlernten Beruf (meist) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Gerade dies ist ein Bereich, wo Vorsorge getroffen werden muss. Durch Unfall, oder Krankheit kann man schnell in die Berufsunfähigkeit fallen. Meist hat man jedoch zu dieser Zeit in die gesetzliche Rente noch sehr wenig eingezahlt. Die Folge: Die Berufsunfähigkeitsrente fällt besonders niedrig aus.

Doch jeder Mensch hat das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard. Um diesen sichern zu können, wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung als unbedingt notwendig angesehen. Die Statistik spricht Bänder. Bereits jeder vierte Arbeitnehmer ist berufsunfähig, ein großer Teil von Ihnen kann ihren Lebensstandard nicht aufrechterhalten, ihre Renten sind hierfür zu gering.

Ein Patentrezept für die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es leider nicht. Dazu sind die Variationen und die Angebote zu sehr verschieden. Welche Variante der Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie am besten geeignet ist, lässt sich also aus dem Bauch heraus nicht sagen. Deshalb ist es zwingend notwendig, auch hier einen gründlichen Vergleich durchzuziehen. Anschließend wird jedem empfohlen, sich umfassend über alle Möglichkeiten beraten zu lassen und erst nach Prüfung aller vorliegenden Angebote das für Sie optimale Angebot herauszusuchen.

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Das Pflegestärkungsgesetz II ist zum 01. Januar 2016 in Kraft getreten und bringt weitere Verbesserungen und mehr Unterstützung für Pflegebedürftige. Die Schwerpunkte des neuen Gesetzes sind der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade sowie das neue Begutachtungsverfahren. Wirksam werden sie zum 01. Januar 2017 – in 2016 erfolgt die Erarbeitung für die Umsetzung in der Praxis.

Alle weiteren Änderungen können Sie beim Bundesministerium für Gesundheit nachlesen.

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Die meisten verdrehen die Augen, wenn sie auch nur das Wort Gesundheitsreform hören. Denn meist werden damit Beitragserhöhungen verbunden. Hierbei ist es egal, ob es sich dabei um die Versicherungsbeiträge um Zuzahlungsbeiträge, oder um die Praxisgebühr handelt. Geld ist Geld und es wird schwer verdient. Dass man bei Erhöhungen erstmal skeptisch dreinschaut, ist vollkommen normal und auch verständlich. Doch wollen wir der Sache mal auf den Grund gehen. Von Zeit zu Zeit ist es erforderlich, dass das Gesundheitssystem eines Landes reformiert wird. Auch Deutschland bildet hier keine Ausnahme. Auch wenn man sich als Patient, bzw. als Versicherter über die Beitrags- und Zuzahlungserhöhungen ärgert, sollte man auch dabei daran denken, dass die Gesundheitsreform dazu dient, die medizinische Versorgung zu verbessern. Medizinische Leistungen benötigen eine Finanzierung, ohne geht es nun mal nicht. Zudem werden bei der Gesundheitsreform gesetzliche Eingriffe in die Rahmenbedingungen der Krankenkassen vorgenommen. Neben den Nachteilen (meist werden ja nur die am stärksten wahrgenommen) bringt die Reform auch Vorteile für die Versicherten. Und ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht, diese überwiegen.

So sieht die Gesundheitsreform 2007 aus:

Es wurde beschlossen, dass ab dem 1. Januar 2009 alle Bürger und Bürgerinnen dazu verpflichtet sind, eine Krankenversicherung abzuschließen. Dies war bisher nicht der Fall. Auch die Eigenverantwortung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nun belohnt. Für schwer kranke bringt die Gesundheitsreform auch Besserung. In der Palliativmedizin sollen Verbesserungen durchgeführt werden. Wie diese aussehen sollen, darüber informieren die gesetzlichen Krankenkassen. Ebenso erhält der Versicherte das Recht auf eine Rehabilitation und zwar zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Krankenkassen erhalten die Möglichkeit mit den Herstellern von Pharmazeutischen Produkten günstigere Rabattverträge auszuhandeln. Impfungen und Kuren galten bisher nicht als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Dies soll sich nun auch ändern. Dies sind nur einige wenige Punkte, die die neue Gesundheitsreform mit sich bringt. Über weitere Punkte informieren alle gesetzlichen Krankenkassen ausführlich.

Bereits in der Vergangenheit haben Versicherte auf der eigenen Haut die Auswirkungen der Gesundheitsreformen gespürt. Am 1. Januar 2004 wurde die Praxisgebühr eingeführt. 10 Euro pro Quartal ist nicht viel, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Meist kann man dann mit einer Überweisung zu einem anderen Arzt gehen und dort muss man die 10 Euro nicht erneut bezahlen. Eine Ausnahme bilden hierbei Zahnärzte, denn hierfür werden in der Regel keine Überweisungen ausgestellt. Also noch mal 10 Euro. Doch in Anbetracht neue medizinischen Methoden und Gerätschaften können wir eigentlich dankbar sein, dass unser Gesundheitssystem regelmäßig reformiert wird. So wird den Versicherten eine bessere medizinische Versorgung gewährleistet, die Krankenhausaufenthalte werden immer kürzer. Hierzu ein Vergleich: Eine Patientin leidet unter Gallenkoliken, die Gallenblase muss entfernt werden. Noch vor einigen Jahren war das ein großer Eingriff, dessen Spuren unübersehbar waren. Eine riesige Narbe quer über den Bauch, zusätzlich dazu Belastungen wie Narkose, Wundheilung, mindestens 1 Woche bis 10 Tage Krankenhausaufenthalt. Heute wird so eine Operation Minimalinvasiv durchgeführt. Am Ende der Operation sieht man nur noch 4 kleine Schnitte, die deutlich schneller verheilen und nach einer Zeit kaum noch sichtbar sind, der Krankenhausaufenthalt reduziert sich auf knappe 5 Tage, also etwa auf die Hälfte. Solche Entwicklungen entlasten nicht nur die Krankenhäuser und das medizinische Personal, sondern vor allen Dingen den Patienten.

Gesundheitsreform ist also zum größten Teil zum Vorteil der Patienten und den Versicherten. Auch, wenn es eine Erhöhung der Versicherungs- und Zuzahlungsbeiträge bedeutet.

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