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Aufbau einer privaten Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge ist heutzutage ein wichtiges Thema. Denn man kann bei der derzeitigen Entwicklung nicht mehr davon ausgehen, dass die Versorgung im Alter alleine durch die gesetzliche Rentenversicherung abgedeckt werden kann. Umso wichtiger ist es deshalb, sich möglichst frühzeitig schon mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen.

Je früher man mit dem Sparen für das Rentenalter anfängt, umso höher ist später der Betrag, von dem man im Alter leben kann. Zudem ist die Belastung nicht so hoch, wenn der Anlagezeitraum länger ist – sprich, wenn man bereits mit 20 Jahren jeden Monat 25 Euro zurücklegt, kommt bis zum 65. Lebensjahr ein ordentlicher Betrag zusammen – um den gleichen Betrag zu erhalten, müsste jemand, der erst mit 40 Jahren zu sparen beginnt, wesentlich mehr im Monat zurücklegen. Für welche Art der Altersvorsorge man sich entscheidet, hängt immer vom Einzelfall ab. Die “perfekte” Altersvorsorge lässt sich pauschal nicht empfehlen. Vielmehr sollte man sich über die eigenen Ziele der Altersvorsorge, die Wünsche im Alter und die eigene Risikoneigung Gedanken machen. Generell ist es empfehlenswert, die Altersvorsorge auf mehreren Säulen aufzubauen, um das Risiko zu streuen.

Staatliche Produkte wie die Riester Rente oder die Rürup Rente sollten ebenfalls mit in die Altersvorsorge aufgenommen werden – schließlich gibt es hier Fördergelder vom Staat (bei der Riester Rente) sowie steuerliche Vergünstigungen, die nicht unerheblich sind. Eine weitere beliebte Möglichkeit um für das Alter vorzusorgen, ist eine eigene Immobilie. Wer im Alter keine Miete bezahlen muss, ist finanziell ungebundener und entlasteter. Eine Baufinanzierung, die bereits in jungen Jahren abgeschlossen wird, ist bis Eintritt ins Rentenalter längst abbezahlt. Mit dem Einbringen von Eigenkapital oder jährlichen Sondertilgungen kann der Immobilienkredit bereits lange vor dem Rentenalter beglichen werden, sodass schon zuvor Gelder für andere Wünsche zur Verfügung stehen.

Für welche Möglichkeit der Altersvorsorge man sich auch entscheidet – wichtig ist jedenfalls, das Thema nicht unter den Tisch fallen zu lassen und sich möglichst frühzeitig damit auseinanderzusetzen.